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Krieg in der Ukraine

Viele Frauen aus der Ukraine nutzen GenerationLove für die Partnersuche.

GenerationLove - Krieg in der Ukraine & Partnersuche

Als Ost-West Partnersuche erschüttert uns der Krieg in der Ukraine zutiefst. Viele Frauen, die einen Partner auf GenerationLove suchen, leben in der Ukraine oder sind inzwischen in Deutschland oder einem anderen sicheren Ort in Europa. Wir werden hier aktuelle Informationen hinzufügen.

Uns erreichen viele Berichte von Frauen aus der Ukraine. Trotz Krieg und Flucht ist der Wunsch nach einem Partner groß, nach Geborgenheit und einem Zuhause.

Die schrecklichen Bilder aus der Ukraine, die Situation der Menschen vor Ort und der Geflüchteten, das Leid, das dieser Krieg über Millionen von Menschen bringt, lähmt und lässt ohnmächtig fühlen. Städte wie Charkiw, Mariupol, Mykolajiw und Odessa werden bombardiert und zerstört.

Aus diesem Grund werben wir aktiv um Hilfe für die Ukraine.

Viele Nutzer von GenerationLove helfen engagiert. Wir freuen uns über diese Verbundenheit. Niemand soll alleine stehen mit den Gefühlen von Ohnmacht, Trauer und Angst.


Berichte von Frauen aus der Ukraine

Einige Berichte von Frauen aus der Ukraine dürfen wir hier veröffentlichen. Diese Berichte geben authentische Eindrücke vom Krieg in der Ukraine.

Irina aus Mariupol

09.05.2022

Irina ist Single- und Beziehungscoach aus Mariupol. Mit ihrer Arbeit in Mariupol unterstützt sie auch Männer auf GenerationLove bei der Partnersuche in der Ukraine. Mit Ihrer Familie erlebte sie die russische Bombardierung von Mariupol. Sie entkamen nur knapp dem Tod.

Irina berichtet, wie am 24. Februar das Leben ihrer Familien zusammenbrach. Alles, was sie hatten und was ihnen bisher wichtig war, verlor jeglichen Wert. Das Einzige was zählte war die Bomben auf Mariupol irgendwie zu überleben. Sie und ihr Mann hatten Angst, dass der 6-jährige Sohn allein zurückbleibt, wenn sie getötet würden. Angriffe mit Streubomben überlebten sie wie durch ein Wunder. Aber das Kind fing an zu stottern. Seit diesem Tag lebten sie nur noch im Keller.

Nahrungsvorräte wurden knapp. Als sie kein Wasser mehr hatten, sammelten sie Schnee und später Wasser aus Pfützen. Um zu kochen, machten sie Feuer vor der Tür, in den wenigen Minuten die ohne Bomben blieben.

Nach wochenlanger Belagerung und Bombardierung gelang ihrer Familie Mitte April die Flucht aus Mariupol. Aber Freunden, Verwandte und nahe Menschen haben es nicht geschafft. Auch Angela, ihre Deutsch/Englisch-Übersetzerin, und ihre beiden Kindern wurden getötet. Viele kennen Angela, sie hat Männern bei Treffen mit Frauen in Mariupol geholfen. Unser Schmerz und Trauer kennen keine Grenzen.

Irina schreibt: "Dort wurden wir getötet...  aber wir haben vergessen zu sterben. Herz in Stücke gerissen, Seele in Stücke gerissen, schmutzig, hungrig, erschöpft, verängstigt...  aber am Leben." Den ganzen Bericht von Irina können Sie hier lesen...

Kristina aus Odessa

04.04.2022

"Der Krieg überraschte uns alle. Obwohl von einer möglichen Russischen Invasion in der Ukraine gewarnt wurde. Aber niemand glaubte, dass ein Land unser Leben zerstören wird, mit dem wir nicht nur kulturell verbunden sind, sondern auch durch familiäre Bindungen. Mein Vater stammt aus Wolgograd und ich habe viele Verwandte in Russland. Am 24. Februar, gegen 5 Uhr morgens wurde ich aus dem Schlaf gerissen. Ich sah einen Blitz am Himmel und nach 10 Sekunden eine Explosion. Und mir wurde klar, dass das Schlimmste begonnen hat. Ich denke, es macht keinen Sinn zu erzählen, was ich gerade in den ersten Tagen des Krieges erlebt haben. Wir hatten Panik. Gleichzeitig war ich verunsichert wegen der eigenen Ignoranz und der banalen Missverständnisse darüber, was uns erwartet. 10 Tage lang lebte ich in dem Glauben, dass diese Hölle, die alles um uns herum zerstört, nicht ewig dauern würde. Aber Raketen, Flugzeuge und Drohnen flogen weiterhin über das Haus. Jede Nacht schliefen wir abwechselnd, um nicht die Sirenen unsere Luftverteidigung zu überhören.

Am 10. Tag hielt ich es nicht mehr aus, die Nerven lagen blank. Ich hatte das Ziel, die Kinder an einen sicheren Ort zu bringen. Das jüngste Mädchen ist anderthalb Jahre. Wir stiegen ins Autos und fuhren ins nirgendwo. Wir standen 6 Stunden im Stau. Es stellte sich heraus, dass direkt vor uns eine feindliche Einheit abgewehrt wurde. Es gab viele Kontrollpunkte. Aber wir hatten nur noch wenig Zeit, die Stadtgrenze vor der Ausgangssperre zu erreichen. In der Nacht waren die Straßen sehr gefährlich. Es war sehr beängstigend, durch die Region Odessa fahren. Wir fuhren auf der Straße entlang am Meer. Auf dem Meer sahen wir, die russischen Kriegsschiffe. Die Raketen flogen direkt über unsere Köpfe. Wir hatten viel Angst, aber wir sind lebendig durchgekommen. Ich war froh mit den Kindern Reni zu erreichen, wo wir bei Freunden für die Nacht bleiben konnten. Am nächsten Morgen erzählten die Freunde, an welchem ​​Grenzübergängen es nicht so große Warteschlange gibt. Innerhalb von 20 Minuten überquerten wir die Grenze nach Moldawien. Wir konnten etwas durchatmen.

Ich möchte wirklich glauben, dass all diese Angst schnell enden wird. Wir möchten zu unseren Häusern und zu unseren Lieben zurückzukehren. Ich hoffe, wir können bald mit dem Wiederaufbau unserers schönen Landes, der Ukraine beginnen! Die am meisten zerstörte Städte brauchen viel Hilfe. Unser Kopf versteht, was passiert, aber es ist schwer, dies zu begreifen."

Elena aus Kharkiv

23.03.2022

„Ich wollte mit meinen beiden Kindern in Charkiw bleiben. Wir hofften, dass der Krieg nicht zu uns kommt. Aber dann begannen die russischen Angriffe. Sie fingen an, unser Wohngebiet zu bombardieren. Wir rannten. Wir konnten nichts mitnehmen, nur die Kleidung, die wir am Leib hatten. Wir fuhren mit verschiedenen Zügen durch die Ukraine, bis wir nach drei Tagen die polnische Grenze erreichten. Die Züge waren total überfüllt. Alle hatten Angst, dass der Zug beschossen wird. Es war ein Albtraum. An der polnischen Grenze bekamen wir Hilfe von den Menschen in Polen. Zuerst konnten wir in einer vorübergehenden Unterkunft bleiben. Und nun bekam ich eine gute Wohnung für mich und meine Kinder. Jetzt geht es mir gut. Der ältere Sohn geht jetzt zur Schule. Und ich besuche Sprachkurse um Polnisch zu lernen. Ich mag es hier. Aber ich will nach Hause, obwohl ich weiß, dass der Krieg nicht bald enden wird.“


Wie einer Frau aus der Ukraine helfen?

08.04.2022

Von Elena, Single- und Beziehungsberaterin aus der Ukraine. Sie selbst musste vor dem Krieg fliehen.

Durch den Krieg in der Ukraine gibt es bereits ca. 4 Millionen Flüchtlinge (hauptsächlich Frauen und Kinder). Viele Männer sind bereit, mit Unterkunft und Beköstigung zu helfen. Wenn Sie als Mann Hilfe vorbehaltlos anbieten, dann ist dies eine gute Sache. Wenn Sie jedoch Hilfe anbieten und hoffen, dadurch eine Beziehung zu einer Frau aufzubauen, dann ist dies nicht die richtige Motivation. Denn eine gesunde und glückliche Beziehung braucht eine freie Entscheidung. Wenn aber eine Frau in einer Stresssituation und in einer Notlage ist, dann gibt es keine freie Entscheidung. Dies darf man nicht ausnutzen. Natürlich kann es eine Notlage einfacher machen, eine Frau ins Haus zu bekommen. Aber welche Basis hat eine solche Beziehung dann?

Ich schlage vor, Sie schenken der Frau Ihre Freundschaft und bieten Hilfe an. Sie können z.B. bei der Registrierung als Flüchtling helfen, bei den Behördengängen und bei der Suche nach einer unabhängigen Unterkunft. Aber versuchen Sie nicht, eine Frau in eine Situation zu bringen, in der sie von Ihnen abhängig ist. Normalerweise führt dies nicht zu einer glücklichen Beziehung. Wenn sie aber vorbehaltlos helfen, dann ist dies die beste Voraussetzung, dass daraus mehr werden kann.


Hilfe für Menschen aus der Ukraine

Wir sind bewegt von der großen Hilfsbereitschaft vieler Nutzer auf GenerationLove. Die Menschen in der Ukraine brauchen unsere Hilfe! Auch für uns hat dies seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine Priorität. Dabei ist uns auch die Sicherheit der Frauen wichtig, die aus der Ukraine fliehen müssen. Frauen auf GenerationLove haben dafür von uns Hinweise erhalten. Behörden raten, nur eine offiziell registrierte Unterkunft anzunehmen. Private Unterkünfte können dafür bei den örtlichen Gemeinden registriert werden.

Humanitäre Hilfe

Wenn Sie den Menschen in der Ukraine mit einer Spende helfen möchten, dann sind hier einige Möglichkeiten:

Spenden in Deutschland für die Ukraine: Aktionsbündnis Katastrophenhilfe.

Spenden in Österreich und der Schweiz sind bei der Caritas Östereich oder der Caritas Schweiz möglich.


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